
„Ich werde dich verlassen.“ „Du kannst mich nicht verlassen.“ „Dann werde ich dich nicht verlassen.“
Die ENDSPIEL-Inszenierung von Kay Voges untersucht die messerscharfe Poetik der Beckettschen Wiederholungen in einem Raum der Gegenspannungen: das Laute und das Leise, Helligkeit und Dunkelheit, darin zwei Menschen, die gemeinsam-einsam gegen ihr Schicksal anrennen. Das Ich zwischen Unendlichkeit und Endlichkeit, gefangen in einem ewigen Kreislauf: Gibt es überhaupt irgendetwas zu verstehen – oder nur viel zu erleben?
→ Endspiel im Volkstheater Wien
→ Samuel Beckett
→ Kay Voges
Francis Alÿs persönliche Untersuchungen von Städten vor Ort bilden die Grundlage für seine künstlerische Praxis, die um Alltagsbeobachtungen kreist. Sein komplexes und vielschichtiges Werk umfasst öffentliche Aktionen, Video, Malerei, Performance, Installation, Zeichnung und Fotografie. Paradox der Praxis 1 (Manchmal führt das Tun von etwas zu nichts) ist die Dokumentation einer Aktion, die auf den Strassen von Mexiko-City im Jahr 1997 durchgeführt wurde. Das Video (4:59 min) zeigt ein simples und scheinbar sinnloses Unterfangen: ein grosser Eisblock wird Alÿs durch die Strassen geschoben, bis er schmilzt und nichts mehr von ihm übrig bleibt.
→ Paradox of Praxis 1 (Sometimes Making Something Leads to Nothing)
→ Francis Alÿs

Vortrag über nichts. Die Vorträge sind ›formgebunden‹, nicht an der Aussage über etwas interessiert, sondern an der Vergegenwärtigung des Auszusagenden selbst. Das hat die Zuhörer immer wieder aus der Fassung gebracht. Silence bleibt einer der zentralen Texte der experimentellen Literatur.« Heinrich Vormweg. Aus dem Amerikanischen von Ernst Jandl.
→Silence: Lecture on Nothing Suhrkamp
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→ John Cage
→ Ernst Jandl

kuriose Webseite aus den 2000ern mit allerlei interessanten Dingen.
→ Verben mit verscheidenen Vorsilben
→ Georg Fischer's interessen
4′33″ ist ein 1952 entstandenes „stilles“ Musikstück in drei Sätzen des amerikanischen Avantgarde-Komponisten John Cage. Da während der gesamten Spieldauer der Komposition kein einziger Ton gespielt wird, stellt ihre Aufführung die gängige Auffassung von Musik in Frage. 4′33″ wurde so zu einem Schlüsselwerk der Neuen Musik und regt dabei Zuhörer wie Komponisten und Interpreten gleichermaßen zum Nachdenken über Musik und Stille an.
→ A performance by William Marx of John Cage's 4'33
→ John Cage